Treffen des Meininger Fahrradbeirates am 19.03.2026
Am 19.03. 2026 trafen sich die Mitglieder des Meininger Fahrradbeirates außerhalb des Marstalles. Wie geplant, wurde das diesmalige Treffen für eine Begehung der innenstadtnahen Radwege genutzt.

Begrüßt wurde auch eine neue Mitstreiterin, welche standesgemäß mit dem Fahrrad kam. Nicht gekommen waren allerdings sowohl ein Vertreter der Stadt Meiningen als auch die Radwegewartin.
Begonnen wurde die Begehung auf der Bogenbrücke am Schloss; hier wurden die Teilnehmer auf den historischen Charakter dieser Brücke durch die Stadtführerin hingewiesen. Als unpassend wurde die Position der Hinweisschilder für das Absteigen vom Fahrrad am historischen Geländer empfunden.
Danach ging es auf dem Limbachsweg weiter Richtung Nachtigallenstraße. Kritisiert wurde hier die seit langem bestehende Lücke im Asphalt quer zum Werratal-Radweg (Foto) und der Zustand mit den massiven Kantenabbrüchen auf der Werraseite des Radweges. Ein Vorschlag war, diese zumindest vorübergehend mit Kaltasphalt zu reparieren.
An der Georgsbrücke wurde der Wunsch nach einer Bordsteinabsenkung erneuert –diese war vordem mit Verweis auf eine geplante Leitungsverlegung für „später“ angekündigt worden.
Unterschiedlich diskutiert wurden hier die Vorschläge einer Änderung der Verkehrsführung aus Richtung der Nachtigallenstraße für Radfahrende.
Am Ende der Nachtigallenstraße und in der Henneberger Straße wurde auf die fehlerhafte bzw. fehlende Anbringung der Fahrradwegweiser hingewiesen.
Auf dem Rückweg in Richtung Innenstadt wurden noch zwei defekte und verbogene Fahrradwegweiser am Abzweig von der Henneberger Straße Richtung Schillerstraße zur ehemaligen Wegeführung entlang der Werra entdeckt.
An der Ampelkreuzung Steinweg wurde die weitere Verkehrsführung in die Innenstadt aus Richtung Untermaßfeld kommend diskutiert.
Ebenso wurde auf dem Weg zum Markt die weitere Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrende im Gegenverkehr nachgefragt. Wie bekannt, ist dies seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung bei einer Straßenbreite von mehr als 3,50 m eine Pflicht und kann nur im Ausnahmefall mit sachlicher Begründung abgelehnt werden.
Als letzte Station der Begehung wurde die Situation an der Ampelkreuzung Schulstraße / Neu-Ulmer-Straße aus der Berliner Straße kommend diskutiert. Hier müssen alle aus der Schulstraße kommenden Fahrradfahrenden an der mit einem Fahrradzeichen beleuchteten Ampel entscheiden, welchen Weg sie in Richtung Stadt nehmen: verkehrswidrig auf dem Gehweg oder mit dem Verkehr fließend auf der Neu-Ulmer-Straße in Richtung Steinweg-Kreuzung.
Zum Abschluss wurden mögliche Themen zum bisher noch nicht feststehenden Termin des nächsten Treffens des Fahrradbeirates diskutiert, wie z. B. der aktuelle Stand der Öffnung von weiteren Einbahnstraßen in Meiningen.
Erneuert wurde aus der Runde des Fahrradbeirates der Wunsch nach einer Information von der Radwegewartin von Meiningen vor diesem Gremium über die bisherigen Aktivitäten und Ergebnisse ihrer Arbeit geäußert.
Ebenso wurde die fehlende regelmäßige Teilnahme eines Vertreters der Verkehrsbehörde von Meiningen an den Treffen des Fahrradbeirates kritisch angemerkt.
Dr. Frank Möller
Vorsitzender Fahrradbeirat Meiningen